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Anhänger und historische Amulette der Wikingerzeit aus Bronze und Silber

Wikinger-Anhänger
Wikinger-Anhänger-kaufen-432Hier könnt ihr authentische Wikinger-Anhänger als detailgetreue Repliken kaufen. Im Mittelalter-Shop von PERA PERIS könnt ihr die detailgetreue Nachbildung eines Wikinger-Anhängers oder einen authentischen Amulett nach originalen Funden aus der Wikingerzeit kaufen, gefertigt aus hochwertiger...
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Wikinger-Anhänger-kaufen-432Hier könnt ihr authentische Wikinger-Anhänger als detailgetreue Repliken kaufen. Im Mittelalter-Shop von PERA PERIS könnt ihr die detailgetreue Nachbildung eines Wikinger-Anhängers oder einen authentischen Amulett nach originalen Funden aus der Wikingerzeit kaufen, gefertigt aus hochwertiger Schmuckbronze, in echt versilbert oder aus 925 Sterlingsilber. Wir führen viele verschiedene Repliken wikingerzeitlicher Anhänger wie Maskenamulette, Nachbildungen von Kruzifixen und nordische Götter-Statuen aus der Wikingerzeit. Auch gotländische Kugel-Anhänger und viele weitere Wikinger-Anhänger könnt ihr hier kaufen. Die spirituelle Welt der Wikinger als Halsschmuck Für die Menschen der Wikingerzeit war Schmuck oft mit einer tieferen Bedeutung verbunden. Ein Wikinger-Anhänger diente nicht selten als Schutzzeichen in Form eines persönlichen Amuletts oder als Ausdruck der Verbundenheit mit den Göttern. In unserer Kollektion findet ihr eine Vielzahl dieser kraftvollen Wikinger-Anhänger, die nach archäologischen Fundstücken originalgetreu rekonstruiert wurden. Ob es der Hammer des Gottes Thor, die geheimnisvolle Valknut oder Darstellungen von Odins Raben sind – jedes Wikinger Amulett in unserem Sortiment wurde mit Respekt vor der historischen Vorlage gefertigt. Wir verwenden für unsere Repliken hochwertige Bronze oder massives Silber, um die Wertigkeit und Beständigkeit der antiken Originale einzufangen. Die Vielfalt der Symbole und ihre Bedeutung Die Symbolik der Wikinger ist reich an Tierdarstellungen und mythologischen Motiven. Besonders verbreitet waren zur Wikingerzeit reich verzierte Scheiben-Amulette, die in verschiedenen regionalen Stilen, von Dänemark bis Island, gefunden wurde. In unserem Shop bieten wir dir eine breite Auswahl an Motiven, damit du genau den Wikinger-Anhänger findest, der zu deiner Darstellung oder deiner persönlichen Überzeugung passt. Aber auch weniger bekannte Stücke wie Axt-Amulette oder Wikinger-Anhänger mit Darstellungen aus der nordischen Sagenwelt gehören zu unserem Portfolio. Jedes Wikinger Amulett wird sorgfältig ausgearbeitet, um die feinen Linien der Knotenmuster und die plastischen Details der Tierornamentik zur Geltung zu bringen, die für die Kunst der Wikingerzeit so typisch sind.  Authentische Anhänger für das Wikinger-Reenactment Wenn du deine Wikinger-Gewandung vervollständigen möchtest, ist ein historisch belegter Wikinger-Anhänger ein unverzichtbares Detail. Es verleiht deiner Erscheinung Tiefe und Authentizität. Wir legen großen Wert darauf, dass unsere Stücke nicht wie moderner Modeschmuck wirken, sondern die archaische Schönheit und handwerkliche Qualität der Originale widerspiegeln. Unsere wikingerzeitlichen Amulette sind langlebige Begleiter für den Alltag und für historische Veranstaltungen gleichermaßen, denn bei Pera Peris kaufst du kein beliebiges Accessoire, sondern ein Stück Geschichte, das nach historischen Funden gefertigt wurde. Tauche ein in die Mythen des Nordens und wähle einen Wikinger-Anhänger, der die Gedankenwelt der Wikinger in die Gegenwart trägt.
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Repliken von Anhängern und Amuletten aus der Wikingerzeit

Die Wikinger-Anhänger im Sortiment von Pera Peris In der Kategorie Wikinger-Anhänger findet ihr eine breite Auswahl wikingerzeitlicher Anhänger und Amulette aus der Schmuck-Kollektion von Pera Peris – Haus der Historie. Hier könnt ihr Repliken detailgetreuer Wikinger-Anhänger...
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Repliken von Anhängern und Amuletten aus der Wikingerzeit

Wikinger-AmuletteDie Wikinger-Anhänger im Sortiment von Pera Peris

Wikinger-HalsschmuckIn der Kategorie Wikinger-Anhänger findet ihr eine breite Auswahl wikingerzeitlicher Anhänger und Amulette aus der Schmuck-Kollektion von Pera Peris – Haus der Historie.

Hier könnt ihr Repliken detailgetreuer Wikinger-Anhänger kaufen, die exakt nach originalen Funden gefertigt wurde oder in enger Anlehnung an historische Vorbilder aus der Wikingerzeit nach eigenen Entwürfen gefertigt wurden.

Wir bieten euch hier hochwertige Nachbildungen und Museumsrepliken von Anhängern und Amuletten aus verschiedenen Epochen und Ländern der Wikingerzeit an, angefangen mit Skandinavien über die baltischen Länder bis nach Russland und natürlich auch aus England, wo sich zur Zeit des sog. Danelags bedeutende Wikinger-Siedlungen befanden.

Raben-Amulett In der Kategorie Wikinger-Anhänger könnt ihr somit aus einem schönen Sortiment von Halsschmuck wählen und sich das für euch passende Amulett kaufen, denn Mann und Frau trugen zur Wikingerzeit oft einen magischen Anhänger um den Hals als Schutz vor bösen Mächten oder um sich des Glücks zu versichern.

Für eine authentisch Darstellung sind sind Repliken historisch korrekter Anhänger auch heute ein unverzichtbarer Bestandteil der authentischen Ausstattung im Wikinger-Reenactment.

Unsere wikingerzeitlichen Amulette werden aus hochwertiger Schmuckbronze gefertigt und zeichnet sich durch eine besonders schöne, goldgelbe Bronzelegierung aus.

Auch in echt versilbert könnt ihr unseren wikingerzeitlichen Halsschmuck kaufen. Dabei wird unseren Wikinger-Schmuck mit einer extra starken Silber-Schicht von bis zu 10 Mg versehen.

Auch Wikinger-Anhänger aus echtem 925 Sterlingsilber mit Stempel könnt ihr in unserem Mittelaltershop kaufen.

Anhänger WikingerAmulette und Anhänger der Wikingerzeit

Wikinger-Anhänger Lindholm Als Halsschmuck finden sich neben Perlenketten und Halsringen im Fundmaterial der Wikingerzeit besonders häufig Anhänger und Amulette, zumeist aus Bronze, aber auch aus Gold und Silber.

Ganz allgemein ist wohl der Thorshammer bekannt und gilt gemeinhin als das typischer Amulett des Wikingers. Doch zur Wikingerzeit schmückten sich die Menschen auch mit einer Vielzahl anderer Amulette, sei es als Talisman zum Schutz oder einfach nur der schmückenden Wirkung halber.

In der Wikingerzeit konnte so ein Halsschmuck je nach Stand und Vermögen ein geschmiedeter Anhänger aus einem Stück Eisen in Form eines Hammers sein, ebenso wie eine kostbar mit Granulationsdekor verzierte Goldscheibe.

Besonders Scheiben-Amulette aus Bronze oder Silber waren zur Wikingerzeit in allen Gebieten recht weit verbreitet, auch amorphe gestaltete Anhänger, die ein Fabelwesen, eine Maske oder ein bärtiges Gesicht zeigten, kamen als Halsschmuck bei den Wikingern häufig vor.

Freya-Anhänger von AskaEin interessanter Halsschmuck sind zudem jene Wikinger-Anhänger, die eindeutig den Göttern Odin, Freyr oder Freya zugeordnet werden können ebenso wie die kleinen Miniaturdarstellungen nordischer Walküren.

Gegen Ende der Wikingerzeit tauchten in Gräbern zunehmend auch Kruzifixe und Kreuz-Anhänger auf, häufig im byzantinischem Stil gehalten sowie durchbohrte Silbermünzen und sogar arabische Dirhams, die man gerne zwischen einzelnen Perlen in Ketten einarbeitete.

In den östlichen Siedlungsgebieten der Wikinger, im Bereich der Rus und Slawen, waren wiederum  besonders mondförmigen Anhänger in Mode, sogenannte Lunitsa oder Lunula-Amulette, welche die slawischen Mädchen und Frauen zum Schutz trugen sowie Anhänger mit byzantinischen Einflüssen.

Wie man sehen kann, waren bei den Wikingern Anhänger und Amulette als Halsschmuck sehr verbreitet. Bestanden diese zwar zumeist aus Bronze und Silber, bzw. Zinn oder Eisen, so gab es auch äußerst kostbare Amulette aus purem Gold und sogar Anhänger mit Kugeln aus Bergkristall, wie sie in mehreren Exemplaren auf Gotland gefunden wurden.

Wikinger-AnhängerDie Wikinger-Anhänger im Greiftier-Stil

Wikinger-Anhänger mit GreiftierEin für die Wikingerzeit sehr typisches und sehr  verbreitetes Amulett war der sog. Greiftier-Anhänger, der Charakteristisch für den wikingerzeitlichen Borrestil des 9. Jh. war.

Wikinger-Anhänger mit der Darstellung eines sog. Greiftiers wurden in großer Zahl im Fundmaterial der Wikingerzeit gefunden. Auch anderer Wikingerschmuck mit Greiftier-Darstellungen im Borre-Stil ist aus ganz Skandinavien sowie Russland und England bekannt.

Der Borre-Stil hat seinen Namen von dem norwegischen Ort Borre in Vestfold und stellt die zweite Phase des nordischen Greiftierstils dar. Neuere Studien vermuten in den Greiftierfiguren die Darstellung der Hauskatze, die in eben jener Zeit in den Norden gelangte und von den Schmuck-Künstlern der Wikinger auf unnachahmliche Weise in Anhängern und Amuletten wiedergegeben wurde.

Wikinger-AnhängerDie Bergkristall-Anhänger von Gotland

Gotland-SphäreWirklich unnachahmliche Meisterwerke wikingerzeitlichen Schmuckgestaltung sind die gotländischen Anhänger aus Bergkristall, die eine absolute Besonderheit im Halsschmuck der Wikingerzeit darstellen.

Diese in Silber gefassten Kugel-Anhänger aus Bergkristall gehören zu den bemerkenswertesten Zeugnissen wikingerzeitlichen Schmuckhandwerks und sind bislang nur von der schwedischen Insel Gotland bekannt.

Neben kugelförmigen Bergkristall-Anhängern und flachen, geschliffenen Linsen, fanden sich auf Gotland sogar ganze Colliers mit Kristallkugeln in Silberfassungen zwischen feinen, granulierten Silberperlen.

Manche dieser wikingerzeitlichen Bergkristall-Anhänger waren auf ihrer Rückseite sogar mit einem Belag aus Silber versehen, der das Licht reflektierte, wodurch jeder einzelne Anhänger ein Bild der vor ihm befindlichen Person erzeugte.

Auch aus den Wikinger-Siedlungen Birka und Haithabu sowie andern Fundorten sind Anhänger, Perlen und sogar vollständige Perlenketten aus Bergkristall bekannt, wenngleich nicht in derselben Güte wie auf Gotland, so das anzunehmen ist, dass Bergkristall als Halsschmuck während der Wikingerzeit allgemein üblich war.

Mittellaterlicher KugelanhängerDie Silber-Fassungen der gotländischen Bergkristall-Anhänger waren möglicherweise slawische Arbeiten, da die filigrane Granulationstechnik einiger Bergkristall-Fassungen und Silberperlen eine Herstellung durch slawische Kunsthandwerker nahelegt, da deren Granulationstechnik eine typische Herstellungstechnik der slawischen Schmuckfertigung im 10. Jh. war.

Bereits aus dem 6. Jh. sind kugelförmige Anhänger aus Bergkristall mit schlichten Silberfassungen aus angelsächsischem Kontext bekannt und sind auch für die Merowingerzeit mehrfach im alemannischen und fränkischen Fundmaterial nachgewiesen.

Die Bergkristall-Anhänger der Merowinger erreichen jedoch bei Weitem nicht die Kunstfertigkeit der Silberfassungen von Gotland. Die Verarbeitung von Bergkristall war jedenfalls schon während des frühen Mittelalters geläufig.

Amulette WikingerzeitGranulierte Wikinger-Anhänger mit Filigrandekor

Granulierter AnhängerWie schon bei den Bergkristall-Anhängern geschildert, war es besonders im slawischen Raum zur Wikingerzeit sehr verbreitet, Halsschmuck, Fibeln und Perlen mit einem aufwendigen, filigranen Granulationsdekor in Form von feinen Silberdrähten, Perlenschnüren und Kugeln zu verzieren.

Die slawischen Schmuckhersteller verstanden es auf vortreffliche Weise diese kleinen Kunstwerke mit einfachsten Mitteln zu fertigen.
Als Grundlage für die Anhänger mit Granulationsdekor diente eine getriebene oder gegossener Grundform aus dünnem Silberblech, auf welche die granulierten Schmuckelemente dann aufgelötet wurden.

Bei den granulierten Wikinger-Anhängern wurden winzige Metallkügelchen, sog. Granalien durch eine metallische Bindung in drei Schritten befestigt. Die Granalien wurden zuerst durch Schmelzen von Blech- oder Drahtschnipseln zwischen isolierenden Lagen von Holzkohlenasche in einem Tiegel gewonnen und durch Aussieben nach Größe sortiert. Zum Anordnen der Granalien auf dem Amulett wurden diese mit organischen Klebstoffen wie z. B. Tragant fixiert und dann festgelötet.

Raben-Thorshammer Beim Löten wurden verschiedene Kupferverbindungen in wässriger Lösung im Holzkohlenfeuer zu metallischem Kupfer reduziert, das auf dem Trägermaterial diffundierte und als Lot keine mit bloßem Auge wahrnehmbaren Spuren auf den Anhänger der Wikinger hinterließ, so dass es den Anschein hatte die filigranen Granulationen würden über der Oberfläche schweben.

Die Technik der Granulation entstand bereits Mitte des 3. Jahrtausends v. Chr. im Vorderen Orient und erlangte im Norden ihre erste Blüte während der römischen Kaiserzeit.
Bei den Nordgermanen trat die Granulation im 2.–4. Jh. in Form tropfenförmigen Goldberlocken in Erscheinung. Besonders in Schweden fanden sich vermehrt Schmuckstücke mit Granulationsdekor.

Thorshammer von BredsättraWar die Granulation dort im 8. Jh. zunächst bei scheibenförmigen Goldanhängern verbreitet, so wurde diese im 9. Jh. dann vermehrt bei kugelförmigen Goldperlen und Goldbrakteaten üblich.
Auch ein vollständig in Filigrandekor gestalteter, Anhängern in Form eines Kruzifix vom Anfang des 10. Jh. ist aus Birka belegt.

Die bedeutendsten schwedischen Anhänger in Granulationstechnik aus dieser Zeit stammen aus dem Schatzfund von Bredsätra auf Öland. Darunter sind jeweils ein Wikinger-Anhänger in Form eines Thorshammers und eines Kreuzes.

Bei den Granulationsarbeiten des Schatzfundes von Fölnhagen sind sogar südrussischer Einfluss erkennbar. Gold-Granulation wurde jedoch erst im 11. Jh. stärker verbreitet, so bei scheibenförmigen Fibeln und Amuletten, die im 11. und 12. Jh. stark an Reichtum der Ornamentik zunahmen.

Wikinger-AnhängerWikinger-Anhänger im Terslev-Stil

Wikinger-Amulett von HaithabuMit zu den schönsten Schmuckstücken der Wikingerzeit gehören die in Filigrantechnik und mit Granulationsdekor gefertigten Anhänger im sog. Terslev-Stil.

Der Schatz von Terslev, nach welchem dieser wikingerzeitliche Schmuckstil benannt ist, wurde gegen Ende des zehnten Jahrhunderts auf der Insel Seeland in Dänemark vergraben und bestand aus über 6 Kg Silbergeschirr, Münzen, Halsringen und Armreifen, Ketten und mehreren filigranen, granulierten Wikinger-Anhängern, die diesem Stil ihren Namen gaben.

Auf einer gepressten Grundplatte in runder oder amorpher Form waren dabei Perlen, Ringe Drähte und Ösen aufgelötet und zwar in einer eigentümlichen, skandinavischen Form, welche die karolingisch- ottonischen Vorbilder erkenn lässt und sich dennoch durch eine eigene Gestaltung ausdrückt.

Replik Hiddensee-KreuzDer Terslev-Stil war Mitte des 10. Jh. in Dänemark entstanden und im Terslev-Stil gefertigte Schmuckscheiben waren zur Zeit der Wikinger als Fibeln und Anhänger in unterschiedlichen Größen im ganzen Ostseeraum verbreitet.

Zu den bedeutendsten Granulationsarbeiten der Wikingerzeit gehören die sog. Terslev-Fibel und die Anhänger aus dem des Schatzfund von Hiddensee sowie der Goldschmuck von Wollin und Wiskiauten.

Kleine Model zur Herstellung von Grundplatten für den Terslev-Schmuck wurden auch im ehemaligen Hafenbecken der Wikingersiedlung Haithabu gefunden, sowie fertige Anhänger aus Goldblech.

Lunula-AnhängerDie slawischen Lunula-Amulette der Wikingerzeit

Lunula aus GnezdovoEine weitere Form granulierter Amulette aus der Wikingerzeit sind die sogenannten Lunula-Amulette auch Lunitsa-Anhäger genannt, halbmondförmige Amulette, die zwar nicht von den Wikingern selber getragen wurden, sich aber dafür in den östlichen Anrainergebieten bei den Westslawen und Rus als Frauenschmuck ungemeiner Beliebtheit erfreuten und daher in großer Zahl gefunden wurden.

Das Lunula-Amulett war ein reiner Frauenschmuck und hatte eine Mondförmige Gestalt. Lunula-Anhänger kamen dabei in den unterschiedlichsten Größen vor und waren aus Bronze, häufig aber auch aus Silber gefertigt, wobei sehr oft filigraner Granulationsdekor zur Anwendung kam.

Lunitsa mit KreuzDie slawischen Lunula-Amulette waren vermutlich Sinnbilder für die weiblichen Kräfte und verdeutlichen die Macht des Mondes, die durch die halbmondförmige Gestalt des Anhängers symbolisiert wurde. Lunula-Anhänger sollte besonders einen Schutz für das ungeborenen Leben geben und auch die Mutter vor Unheil bewahren, weshalb sie häufig von jungen Frauen getragen wurden.

Schon bei den Römern war ein mondförmiger Anhänger als Amulett in Gebrauch, was auf die tiefen Emotionen schließen lässt, welche die Menschen seit jeher mit dem Mond verbinden. So finden sich Mond-Anhänger als Symbol der römischen Mondgöttin Luna ab dem 2. Jahrhundert n. Chr. in vielen römischen Siedlungen, Feldlagern und Gräbern.

Obwohl der Lunula-Anhänger ein ursprünglich heidnisches Amulett war, tauchten in der späteren Wikingerzeit auch Lunua-Amulette mit Kreuzen auf, die den christlichen Kontext der Trägerin verdeutlichten.

Masken-AmuletteDie Masken-Amulette der Wikinger

Wikinger-Anhänger mit MaskeAus der Wikingerzeit sind eine ganze Reihe verschiedener Amulette mit bärtigen Gesichtern bekannt, die man als Odin interpretiert. So gibt es bspw. ein ovales Maskenamulett aus dem Schatz von Fölhagen auf Gotland, das auf das  9. – 10. Jh. datiert, und ganz ähnliche Wikinger-Anhänger im russischen Kreml-Schatz.

Viele dieser Wikinger-Anhänger wurden im Zusammenhang mit Krieger-Bestattungen gefunden, so dass es sich bei diesen Anhängern vermutlich um Amulette in Bezug auf den Schlachtengott Odin handelt.

Zu diesen Masken-Amuletten gehört auch das Odin-Amulett von Ribe, das in der Wikinger-Siedlung Ribe im westlichen Jütland / Dänemark gefunden wurde.
Der Wikinger-Anhänger von Ribe zeigt vermutlich eine Repräsentation Odins, dem höchsten germanischen Gott, mit den Raben Hugin und Munin zu beiden Seiten seines Hauptes, die symbolisch für den Gedanken (Hugin) und für die Weisheit (Munin) standen, und Odin täglich aus aller Welt berichteten.

EiGnezdovo Masken-Amulett n weiterer Masken-Anhänger mit dem Gesicht eines schnurrbärtigen Wikingers stammt aus dem Schatzfund von Gnezdowo, einer bedeutenden Wikingersiedlung in der heutigen Ukraine. Der Schatz von Gnezdowo wurde 1868 entdeckt und ist einer der bedeutendsten wikingerzeitlicher Hortfund. Er befindet sich heute  in der Staatlichen Eremitage in St. Petersburg.

Die Darstellung des bärtigen Männerkopfes von von Gnezdowo findet sich in ähnlicher Form interessanterweise auch auf dem Snaptun-Stein vom Horsens auf Jütland  / Dänemark einen Essestein, der beim Schmieden den Blasebalg vor dem Feuer schützen sollte.

Kreuz-Anhänger WikingerDie Kreuz-Anhänger der Wikingerzeit

Gåtebo-Kreuz ReplikMit der zunehmenden Christianisierung des Nordens gelangten im Zuge der Missionierung während des 10. und 11. Jh. auch verschiedene Kreuz-Anhänger und Kruzifixe nach Skandinavien.

Diese wikingerzeitlichen Kreuze hatten häufig byzantinische Kruzifixe zum Vorbild, die über die großen Flüsse Russlands im Gepäck der Fernhändler vom Goldenen Horn bis zur Ostsee gelangten.

Besonders ausdrucksvolle Vertreter dieser Wikinger-Anhänger in Kreuzform ist bspw. das Kreuz von Gåtebo aus der späten Wikingerzeit mit der Darstellung Jesu im sog. Urnesstil, der Endphase der wikingerzeitlichen Kunststile.

Bonderup-KreuzWie auch auf anderen wikingerzeitlichen Kruzifixen, wird auf dem Gåtebo-Kreuz Jesus dargestellt, wie er vor der Kreuzigung auf das Kreuz gefesselt war. Anhänger mit dieser Darstellung waren in der späten Wikingerzeit sehr weit verbreitet und fanden sich vor allem bei den östlichen Wikingern in Schweden und Russland.

Ein weiterer bemerkenswerter Wikinger-Anhänger in Kreuzform ist das sog. Bonderup-Kreuz, eine Pektoralkreuz im wikingerzeitlichen Ringerikestil mit durchbrochenen Palmetten. Das Bonderup-Kreuz war einst Teil eines Schatzfundes war, der um 1070 n. Chr. bei der dänischen Ortschaft Slagelse deponiert wurde und sich heute im dänischen Nationalmuseum in Kopenhagen befindet.

Thorshammer-AnhängerThorshammer-Anhänger der Wikinger

Mjölnir von SchonenNeben der Vielzahl verschiedener, wikingerzeitlicher Amulette ist besonders der Thorshammer als typischer Halsschmuck der Wikinger weithin bekannt.

Die Sitte der Wikinger als Aahänger einen Thorshammer zu tragen entwickelte sich besonders gegen Mitte / Ende der Wikingerzeit, und im 9. und 10. Jhd. war der Thorshammer als Schmuckstück bei den Wikingern ausgesprochen beliebt.

Die Wikinger nannten den Thorshammer auch Mjölnir, was Malmer oder Blitz bedeutete, denn der Thorshammer war der magische Kriegshammer des nordischen Donner-Gottes Thor, mit dem er die Riesen und die Midgardschlang bekämpfte.
Hatte Thor seinen Mjölnir einmal geworfen, dann kehrte dieser stets wieder ganz von selbst in die Hand des Gottes Thor zurück.

Thorshammer von Läby Es wird angenommen, dass sich die Träger des Thorshammers vermutlich auf diese Weise vom sich allmählich ausbreitenden Christentum distanzieren wollten. Bemerkenswerterweise finden sich diese speziellen Wikinger-Anhänger aber hauptsächlich in Frauengräbern der Wikingerzeit.

Das mag daran liegen, dass dem Thorshammer Segen spendende Kräfte zugeschrieben wurden und der Braut bei der Hochzeit daher auch ein Mjölnir als Segen in den Schoß gelegt wurde, damit die Ehe erfolgreich und fruchtbar würde.
Zudem galt Thor auch als Beschützer der Reisenden, so konnte sich der Träger eines  Mjölnirs auf seinen Wegen göttlichen Heils und Schutzes versichern.

Der Thorshammer gilt zwar auch heute noch als in Symbol heidnischen Glaubens, doch ohne dabei rechtem Gedankengut anhängen zu wollen, ist das Tragen eines solchen Wikinger-Anhängers heute einfach Ausdruck eines generellen Interesses an der Zeit der Wikinger oder schlicht ein Zeichen der Zuneigung zur nordischen Kultur im Allgemeinen.

Axt-Amulette WikingerDie Axt-Anhänger der Wikinger

Wikinger-axt-AmulettDie Axt spielte zur Zeit der Wikinger eine bedeutende Rolle, denn sie war neben dem Speer die wichtigste Waffe des gemeinen Mannes, einfach zu beschaffen, kostengünstig und zugleich ein wichtiges Werkzeug.

So wundert es nicht, dass sich in wikingerzeitlichen Gräbern unter anderem auch kleine Amulette in Form von Miniaturäxten befanden, die sich die Wikinger an einem Lederband um den Hals hängten oder möglicherweise zwischen die Perlen einer Kette einflochten.

Besonders aus dem Baltikum und Russland sind eine ganze Reihe von Axt-Anhängern bekannt, und sich bei den Westslawen und Rus scheinbar großer Beliebtheit erfreuten.

Hier war besonders die sog. Axt des Perun von Bedeutung, der während der Wikingerzeit der höchste Gott der slawischen Mythologie war und wie der nordische Gott Thor auch als der Gott des Donners galt.
Peruns Attribut ist daher die Axt, die sinnbildlich für den herab schlagenden Blitz steht, und die in ihrer Bedeutung dem Thorshammer gleich kommt.

Axt-Amulett des Perun Bei der Axt von Perun unterscheidet man zwei verschiedene Typen von Axt-Anhänger.
Zum einen eine Miniatur-Axt in Form einer Bartaxt mit Kreisaugenverzierungen und Zickzacklinien, nach archäologischer Definition als Typ 1 nach Makarov bezeichnet.

Zum anderen einen schiffsförmigen Axt-Anhänger, der als Typ 2 nach Makarov bezeichnet wird und ebenfalls oft Kreisaugenverzierungen und Zickzacklinien als Verzierung hatte.

Die Finnen trugen zur Wikingerzeit als Amulett oft die so genannte Axt des Ukko, auch "Ukonvasara" oder "Ukonkirves" genannt, der die magische Waffe des finnischen Donnergottes Ukko war und eine ganz ähnliche Bedeutung wie der Thorshammer und die Axt des Perun hatte und Blitz und Donner erzeugte. A

Anhänger Ukkos AxtAuch hier werden die gezackten Linien auf Ukkos Hammer als Blitze interpretiert und noch heute ist der finnische Begriff für ein Gewitter "Ukkonen".
Ukko war der höchste Gott der finnischen Mythologie und auch als solcher in der Kalevala erwähnt.

Da Ukkos Frau, die Göttin Rauni, sinnbildlich für die Fruchtbarkeit steht, wird Ukko selbst auch häufig als Fruchtbarkeitsgott angesehen. Laut dem finnischen Sagenkreis der Kalevala erschuf Ukko einst Ilmatar, die Göttin der Lüfte, die wiederum selber die Erde erschuf.


Wir würden uns freuen, wenn euch diese kleine Exkursion über Wikinger-Anhänger gefallen hat und ihr bei uns vielleicht ein passendes Amulett aus Bronze oder in versilbert findet, dass ihr gerne zu eurer historischen Gewandung oder als Halsschmuck im Alltag tragen möchtet.
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