Als weiblicher Haarschmuck wurden während des Mittelalters häufig silberne oder bronzene Ringe im Haar getragen, die als Schläfenring bezeichnet werden.
So sind germanische Haarschmuckringe z. B. von den merowingerzeitlichen Gräberfeldern von Alladorf oder Grafendobrach, Mainz, Aschheim und Eggolsheim, um nur einige zu nennen.
Der Schläfenring ist also keineswegs eine rein slawische Form des Haarschmucks, allerdings war er in Süddeutschland bereits während der Karolingerzeit aus der Mode gekommen.
Ebenso sind halbmondförmige Spielarten des Schläfenrings im Mittelalter auch aus den byzantinischen und magyarischen Gebieten als Haarschmuck bekannt.
Die Größe der Schläfenringe konnte sehr variieren. Üblicherweise waren sie jedoch eher klein und hatten Durchmesser von 3 bis 5 cm, wobei die jüngeren Ohrringe in der Regel größer ausfielen. Es gab jedoch auch recht große Exemplare, die die ganze Schläfenpartie bedecken konnten, darunter solche, die mit üppigen Kettengehängen versehen waren.
Mit Ösenring werden hingegen solche Schläfenringe bezeichnet, die an einem Ende eine S-Schleife aufweisen, in die vom gegenüberliegenden Ende ein Haken eingreift.
Seltener treten Schläfenringe mit einem knopfförmig verdickten Ende auf, sog. Knöpfchenohrringe, wie sie aus Nordostbayern bekannt sind.

Unsere Schläfenringe werden aus hochwertigem Bronzeguss gefertigt, bei dem das filigrane Design besonders deutlich und sichtbar zum Ausdruck kommt. Auch in echt versilbert könnt ihr unsere historischen Schläfenringe kaufen, wobei eine besonders starke Versilberung von 10 g/Kg Anwendung findet.
Viele unsere Ohrringe sind entweder detailgetreu Funden nachgebildet oder aber von historischen Vorbildern inspiriert.Slawischer Schläfenring aus dem Schatz von Zawada Lanckorońska
4 x 3,3 cm
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