Spiralkopfnadel der Bronzezeit.
Hier könnt ihr eine sogenannte Spiralkopfnadel der Bronzezeit kaufen, eine authentische Gewandnadel nach einem historischen Fund.
Diese bronzezeitliche Gewandnadel mit einem zu einer Spirale eingedrehten Kopf wurde in einem Damengrab in Halle, im Ortsteil Trotha gefunden und datiert aus der frühen Eisenzeit der thüringischen Kultur, aus der zweiten Hälfte des 6. Jh. v. Chr.
Die Nadel stammt aus der Bestattung einer 25 - 30-jährigen Frau, deren Körper in seitlicher Schlafhaltung im Grab lag. Ihr reicher Bronzeschmuck bestand aus vier Arm- und zwei Fingerringe, Ohrringe, einer Haar- und zwei Gewandnadeln, einem Gürtelhaken sowie zwei Halsketten, was sie als hochstehende Dame zu erkennen gibt.
Link zur originalen Spiralkopfnadel...
Die Gewandnadel ist aus Messing oder in echt versilbert erhältlich und hat die Maße 15 x 3 cm.
Diese Gewandnadel ist aus einem stabilen Messingdraht von 1,6 m Stärke gefertigt und lässt sich nicht nur dazu verwenden im Paar getragen das bronzezeitliche Frauenkleid zu schließen, sondern auch um einen leichten Umhang zu verschließen.
Die Spiralkopfnadel ist eine typische mitteleuropäische Gewandnadel der Früh- bis Mittelbronzezeit (ca. 2200–1500 v. Chr.). Ihre höchste Verbreitung fand sie im Süddeutschland, Bayern, Sachsen-Anhalt sowie in Österreich, der Schweiz und Böhmen, vor allem in den Gräberfeldern und Siedlungskontexten des Alpen- und Donauraums.
In diesen Regionen wurde sie regelmäßig in Frauengräbern, aber anteilig auch in Männergräbern gefunden, oft paarweise getragen, beispielsweise als Teil von Kleidungsverschlüssen auf Schultern oder am Umhang.
Auch Hortfunde zeigen, dass Spiralkopfnadeln manchmal als Wert- oder Statusobjekte gesammelt wurden. In Nordeuropa, Skandinavien und Westmitteleuropa tauchen sie nur vereinzelt auf, während im Osteuropa und Karpatenraum überwiegend regionale Varianten oder Übergangstypen nachweisbar sind.
Mit dem Übergang zur Spätbronzezeit und in die Früheisenzeit verschwinden die Spiralkopfnadeln weitgehend aus der regulären Tracht und treten dann meist nur noch als Altstücke oder bewusst überlieferte Statusobjekte, wie im Grab von Halle-Trotha, auf.




































































































































