Bitte beachten: Bei diesem Angebot handelt es sich um ein Einzelstück des Kunsthandwerkers Toni Schöndorfer.
Pera Peris bietet dafür nur die Präsentationsplattform.
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Ein Satz Gebende-Nadeln / Stecknadeln originalgetreu gefertigt nach historischen Vorbildern aus dem späten Mittelalter.
Diese den erhaltenen Originalen aus dem Mittelalter exakt nachgebildeten Stecknadeln, sogenannte Gebendenadeln, sind eigentlich unentbehrlich, um das Nähen von Hand auf Veranstaltungen zu demonstrieren. Oder auch um das Kopftuch oder Gewandteile zu befestigen.
Es war eine ausgesprochen clevere Idee der damaligen Handwerken, den Draht einfach um sich selbst zu winden, um einen Nadelkopf zu bilden! Diese Technik lässt sich bei solchen Gebendenadeln über einen sehr großen Zeitraum, im Prinzip durch das gesamte Mittelalter hindurch und sogar darüber hinaus, im Fundmaterial nachweisen.
Die Gebendenadeln sind aus einer besonderen Messinglegierung gefertigt, die es ermöglicht den Nadelkopf einzudrehen, die aber auch stabil genug ist, um im Gebrauch nicht gleich zu verbiegen. Nach dem Eindrehen mit Hilfe einiger Zangen und dem anschließendem Runden in einem speziellen Gesenk, werden die Gebendenadeln spitz geschliffen und zum Schluss sorgfältig poliert.
Abmessungen:
Die Gebendenadeln sind - entsprechend den Originalen aus dem Mittelalter - 4 cm lang, Drahtstärke 1 mm.
Erhältlich jeweils im Satz zu 5 Stück.
Der Begriff Gebende stammt vom Wort Band ab. Das Gebende bestand dabei aus einem Kinn - und Stirnriemen aus Stoff, der um den Kopf gelegt und mit Nadeln befestigt wurde. Im Laufe des 13. Jhd. wurde der Stirnriemen etwas breiter und war versteift, so dass er einen guten Stand hatte. Das Gebende wurde sowohl mit, als auch ohne Schleier getragen, wobei der Schleier mit dem Schapel, einem zarten Stirnreif, auf dem Haupte festgehalten wurde.
Das Gebende war im Hochmittelalter ein Symbol für weibliche Züchtigkeit. Daher wurde der Kinnriemen des Gebendes oft sehr straff angelegt, so dass die Frau dadurch beim Essen und Sprechen behindert wurde - es sollte Würde und Zucht der Frau unterstreichen...




































































































































