Historische Artikel für das Germanen-Reenactment
Welche germanischen Artikel könnt ihr bei PERA PERIS kaufen?
Im Onlineshop von Pera Peris könnt ihr eine kleine aber feine Auswahl an Artikeln kaufen, die dem römisch-germanischen Kulturkreis zuzuordnen sind.
Insbesondere sogenannte Fibeln, also antike Broschen bzw. Gewandspangen waren in speziellen Ausprägungen typisch für die germanische Kultur der römischen und germanischen Eisenzeit. So könnt ihr in unserem Onlineshop natürlich auch verschiedene Repliken germanischer Fibeln kaufen, die detailgetreu nach historischen Vorbilden gefertigt werden.
Neben Fibeln, ohne die die germanische Gewandung nicht denkbar wäre, könnt ihr auch Nachbildungen germanischer Anhänger und Amulette kaufen, unter anderem sogenannte Berlock-Anhänger oder germanische Brakteaten.
Weiterer germanischer Schmucks, den ihr bei uns kaufen könnt, sind Repliken von Armreifen, Torques und Fingerringen. Darüber hinaus findet ihr in unserem Onlineshop authentischen Lagerbedarf wie handgeschmiedete Messer, verschiedene Horn- und Knochenartikel sowie zahlreiche Artikel für das Weben und Nähen.
Wer waren eigentlich die Germanen?
Der Begriff Germanen stammt von den Römern ab, genauer von Julius Cäsar, der all die vielen verschiedenen Stämme grob östlich und nördlich des Rheins als Germanen bezeichnete, in Abgrenzung zu den südlich lebenden Römern und den Kelten im Westen.
Die sogenannten Germanen verstanden sich jedoch nicht als zusammenhängendes Volk, sondern waren
Stammesgesellschaften, und bezeichneten sich selbst auch nicht als Germanen, sondern als Sueben, Brukterer, Cherusker etc.
Aus den frühen germanischen Stämmen entwickelten sich nach den Wirren der
Völkerwanderungszeit in der Spätantike größere Stammesverbände wie Franken, Sachsen und Alamannen.
Wie wurden die Germanen von den Römern gesehen?
Gaius Julius Caesar konnte während seiner zwei kurzen Rheinüberschreitungen während der Feldzüge in Gallien nur wenige Einblicke in die Lebensweise der Germanen gewinnen.
Gleichwohl verfasste ein entsprechendes Traktat, in dem er die rechtsrheinischen Germanen als recht
schlichte Zeitgenossen darstellte, welchen es sowohl an Bildung als auch an angemessener Kleidung fehlte, von Essenskultur, Baukunst und gesellschaftlicher Organisation ganz zu schweigen.
Ein gänzlich anderes Bild zeichnete
Publius Cornelius Tacitus gut 100 Jahre später. Anders als Cäsar hatte er selbst zwar nie germanischen Boden betreten, das hielt ihn jedoch nicht davon ab, in seiner „Germania“ ein umfangreiches Bild der germanischen Gesellschaft zu beschreiben.
Auf
überraschend positive Weise lobt er hier die Treue der Germanen, deren Gastfreundschaft und selbst die Erziehung ihrer Kinder. Diese Darstellung diente jedoch voranging dem Zweck, den Römern einen moralischen Spiegel vorzuhalten und deren Sittenverfall zu demonstrieren.
Wie lebten die Germanen der Eisenzeit?
Die germanischen Völkerschaften lebten vorwiegend in
Einzelgehöften, die zumeist in Sichtweite zueinander lagen. Größere zusammenhängende Siedlungen oder Dörfer gab es vornehmlich an der Nordsee, regelrechte Städte hingegen gar nicht.
Die Siedlungen lagen nicht inmitten von Wäldern, wie die Römer behaupteten, sondern in einer. Die Höfe lagen inmitten von Feldern und Wiesen zwischen
größeren Wäldern und bestanden aus Holz und Lehm, wobei sich um das Haupthaus mit oft integriertem Stall mehrere Nebengebäude gruppierten.
Der Alltag der Germanen war dominiert von Viehzucht und Ackerbau, wobei die Hofgemeinschaften sogenanntes
Hauswerk verrichteten, also viele Artikel des täglichen Bedarfs selbst fertigten, wie Holz- und Metallverarbeitung, Keramik- und Textilproduktion. Andere Produkte wurden durch Tauschhandel erworben.
Verstorbene verbrannten die Germanen mit Beigaben auf
Scheiterhaufen und setzten die Asche in Urnen in Grube bei. Körperbestattungen waren nur in wenigen Regionen und Zeitphasen bekannt. Je nach Umfang der Beigaben lassen sich führende Stammesmitglieder durch wertvollere Grabbeigaben erkennen.
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