Anhänger und Amulette zurück
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Repliken von slawischen Anhänger der Wikingerzeit aus Bronze und in versilbert

Slawische Amulette
Slawische Anhaenger kaufenHier könnt ihr Repliken slawischer Amulette und Anhänger aus der Wikingerzeit kaufen. Bei Pera Peris könnt ihr detailgetreue Repliken slawischer Anhänger nach historischen Funden aus der Wikingerzeit kaufen, gefertigt aus hochwertiger Schmuckbronze oder aus 925 Sterlingsilber. Wir führen...
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Slawische Anhaenger kaufenHier könnt ihr Repliken slawischer Amulette und Anhänger aus der Wikingerzeit kaufen. Bei Pera Peris könnt ihr detailgetreue Repliken slawischer Anhänger nach historischen Funden aus der Wikingerzeit kaufen, gefertigt aus hochwertiger Schmuckbronze oder aus 925 Sterlingsilber. Wir führen slawische Scheiben-Amulette mit Granulationsdekor, Nachbildungen von Kruzifixen und Kreuz-Anhängern aus der Wikingerzeit, typische Lunula- und Lunitsa-Anhänger und viele weitere Amulette. Diese Repliken von wikingerzeitlichen Anhängern der Rus und Slawen sind eine edle Ergänzung für das authentische Wikinger- und Mittelalter-Reenactment. Slawische Amulette als Zeugen einer bewegten Zeit Die slawischen Amulette und Anhänger der Wikingerzeit wie aus dem Gebiet der Kiever Rus oder bei den Westslawen dokumentiert sind, bieten einen faszinierenden Einblick in eine Welt, in der sich Einflüsse des Ostens und des Nordens trafen. Wenn wir uns diesen slawischen Halsschmuck ansehen, wie die mondförmigen Lunula-Amulette oder die markanten Tryzub-Anhänger, zeigt sich die Verbindung zwischen lokaler Tradition mit überregionalem Handel. Der slawische Halsschmuck der Wikingerzeit ist Ausdruck einer tief verwurzelten Symbolik, die den Menschen des Mittelalters Schutz und Zugehörigkeit vermittelte. Unsere detailgetreuen Repliken ermöglichen es euch, die historische Kontinuität in eurer Darstellung oder im Alltag wieder zum Leben zu erwecken. Wir haben uns bei der Rekonstruktion eng an authentischen Vorbildern orientiert, um euch ein historisch fundiertes Erlebnis zu bieten, gefertigt aus hochwertiger Schmuckbronze, echt versilbert oder aus 925 Sterlingsilber, Slawische Symbolik: Lunula, Tryzub und Kolovrat Das Lunula-Amulett, das als mondförmiger Anhänger in verschiedenen Größen und Ausprägungen vorkam, wie etwa die Funde aus Gnezdovo oder Großmähren zeigen, gilt als klassisches Symbol für Fruchtbarkeit und weibliche Kraft. Im Kontrast dazu stehen die an stilisierte Falken erinnernden Tryzub-Anhänger, die als Herrschaftszeichen der Rurikiden-Dynastie auf die politischen Machtansprüche und die Identität der Rus verweisen. Das slawische Kolovrat-Amulett wiederum, mit seinem markanten Sonnenrad-Motiv, greift mythologische Vorstellungen des slawischen Heidentums auf. Jede dieser Formen, von den einfachen Kreuzen bis hin zu dem kunstvollen Svantevit-Anhänger aus Wolin, wird von uns mit einem hohen Maß an Sorgfalt in Bronze oder Silber übertragen. Ihr erhaltet damit authentische Zeugnisse einer Schmuckkultur, die sowohl ästhetisch als auch historisch tiefgründig ist. Handwerkliche Qualität: Granulation und Filigranarbeit Was die slawischen Anhänger und Amulette auszeichnet, ist die handwerkliche Finesse, insbesondere in der Arbeit mit Granulation und Filigrandekor. An den vielfältigen granulierten Amuletten der Wikinger, die etwa in Birka oder auf Gotland gefunden wurden, lässt sich das hohe technische Können der damaligen slawischen Goldschmiede und die bedeutenden Handelsaktivitäten zwischen Slawen und Wikingern erkennen. In unseren Nachbildungen bemühen wir uns, die handwerkliche Qualität des slawischen Kunsthandwerks wieder zum Leben zu erwecken. Ob es sich um das Rus-Kreuz handelt oder um die feinen Ornamente auf den Mond-Anhängern: Die handwerkliche Ausführung und detailgetreue Rekonstruktion ist für uns der Schlüssel zur Authentizität. Wenn ihr diese Stücke tragt, spürt ihr die Sorgfalt und die technologische Meisterschaft, die das slawische Schmuckhandwerk ausmachten. Kulturelle Netzwerke: Brücken zwischen Rus, Westen und Osten Die Vielfalt unserer slawischen Anhänger und Amulette spiegelt die Verbindung der slawischen und skandinavischen Welt im frühen Mittelalter wider. Diese bemerkenswerten Schmuckstücke belegen, dass die Welt der Wikingerzeit keineswegs in sich geschlossen war, sondern von einem regen Austausch geprägt wurde. Wir sehen es als unsere Aufgabe, diese Brücken durch unsere detailgetreuen Repliken zu bewahren. Für jeden, der sich mit der materiellen Kultur der Slawen und der Rus befasst, ist unsere Auswahl eine Einladung, tiefer in die Zusammenhänge dieses lebendigen Kulturaustauschs einzutauchen. Wir bieten euch damit weit mehr als nur Schmuck – wir bieten euch ein authentisch gestaltetes Fenster in die Geschichte eines schon damals vernetzten Europas.
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Anhänger und Amulette der Slawen zur Wikingerzeit

Das slawische Schmuckerbe: Kulturelle Brücken und archäologische Horizonte Slawische Amulette und Anhänger aus der Wikingerzeit sind weit mehr als bloße dekorative Elemente; sie sind materielle Zeugen einer hochkomplexen Epoche, in der sich Handelswege und kulturelle Einflüsse über ...
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Anhänger und Amulette der Slawen zur Wikingerzeit

Das slawische Schmuckerbe: Kulturelle Brücken und archäologische Horizonte

Slawische Amulette und Anhänger aus der Wikingerzeit sind weit mehr als bloße dekorative Elemente; sie sind materielle Zeugen einer hochkomplexen Epoche, in der sich Handelswege und kulturelle Einflüsse über den gesamten Ostseeraum, das Schwarze Meer und bis tief in den Orient erstreckten. Die Schmuckkunst dieser Zeit, dokumentiert durch viele Funde zwischen Elbe und Oder, zeigt eine bemerkenswerte Verschmelzung lokaler Traditionen mit nordischen, byzantinischen und orientalischen Stilelementen. 
Insbesondere die Silberhorte der spätslawischen Zeit, wie der Schatzfund von Schwaan oder die prächtigen Depots aus dem Wolga-Raum, belegen den enormen Reichtum an Hacksilber und Prachtschmuck, der durch den Fernhandel in slawische Siedlungsgebiete gelangte. Repliken dieser Funde erlauben es uns, die Bedeutung dieser slawischen Anhänger und Schutzamulette als Identitätsträger und spirituelle Begleiter neu zu erfahren. 

Regionale Divergenzen: West- und ostslawische Formenwelten

Ein Blick in die archäologischen Fundhorizonte offenbart signifikante Unterschiede zwischen den west- und ostslawischen Stammesverbänden. Während im Bereich der ostslawischen Rus-Fürstentümer eine starke Affinität zu massiven Silberarbeiten und prunkvollen Perlengehängen bestand, zeichnet sich der westslawische Raum – das Gebiet der heutigen Länder Polen, Tschechien und Ostdeutschland – durch eine filigranere Formensprache aus.

Im Gegensatz dazu dominierten bei den Slawen im Osten oft die sogenannten Axt-Amulette. Diese kleinen Beilformen, oft aus Bronze gegossen und mit Kreisaugenverzierungen versehen, werden in der Forschung meist als Attribute des Donnergottes Perun gedeutet. Sie finden sich häufig in Männergräbern und weisen auf eine kriegerische Symbolik hin, die eng mit der sozialen Hierarchie der frühen Rus-Gesellschaft verknüpft war. Diese regionale Varianz verdeutlicht, dass slawischer Schmuck kein monolithisches Phänomen war, sondern ein Spiegelbild lokaler Machtstrukturen und Glaubensvorstellungen.

Lunula, Kolovrat und Kaptorgas: Mythos und Schutzmagie

Die Symbolik slawischer Amulette ist tief in der frühgeschichtlichen Vorstellungswelt verwurzelt. Das Lunula-Amulett (Lunniza) beispielsweise, ein halbmondförmiger Anhänger, findet sich in zahlreichen Varianten im gesamten slawischen Siedlungsraum. Während es ursprünglich auf römische Einflüsse als Symbol der Göttin Luna zurückgeht, entwickelte es sich im 10. Jahrhundert zu einem der prägendsten Schmuckstücke bei den Slawen. Archäologische Analysen von Grabbeigaben deuten darauf hin, dass diese Anhänger oft an Halsketten in Kombination mit Glasperlen, Korallen und Schläfenringen getragen wurden. Es wird in der Forschung häufig als Schutzsymbol für Frauen sowie als Fruchtbarkeitssymbol interpretiert, das dem Schutz des ungeborenen Lebens diente.

Im Kontrast dazu steht das Kolovrat, was wörtlich Drehrad bedeutet. Ein Sonnenrad-Motiv mit meist acht Strahlen, das als Zeichen für den ewigen Kreislauf der Natur verstanden wird und für Sonne, Feuer, Lebenszyklen und symbolische den Gott Svarog steht. Heutzutage auch gerne in Form von Anhängern um den Hals getragen.
Sogenannte Kaptorgas, kleine rechteckige oder trapezförmige Behälter waren mit Tier- oder Pflanzenmotiven verziert und enthielten nachweislich schutzbringende Substanzen, Heilkräuter oder im christlichen Kontext spätere Reliquien. Funde aus der Gegend von Gnesen zeigen, dass die slawischen Kaptorgas oft aufwendig mit Niello-Einlagen verziert waren, was auf einen hohen sozialen Status der Besitzerin hindeutet. Diese Objekte verdeutlichen, wie die slawische Welt Naturphänomene spirituell interpretierte und sie in ihren alltäglichen Schutzbedürfnissen manifestierte.

Sakrale Tierwelt: Pferde- und Vogelamulette

Ein oft übersehener Aspekt der slawischen Kleinkunst sind die tiergestaltigen Anhänger. Das Pferd nahm in der slawischen Mythologie eine herausragende Stellung ein. Historische Quellen, wie die Berichte über das Heiligtum des Swantevit in Arkona, beschreiben das Pferd als Orakeltier. Kleine bronzene Pferdeanhänger, die besonders im baltisch-slawischen Kontaktraum auftreten, symbolisieren Stärke, Ausdauer und die Verbindung zur göttlichen Sphäre.

Ebenso präsent sind kleine Amulette mit Vogelmotiven, insbesondere Raubvögel oder Enten. Während der Falke oft mit Heldentum und der Kriegerelite assoziiert wurde, finden sich Entenanhänger häufig in weiblichen Bestattungen. Forschungen legen nahe, dass der Wasservogel in der slawischen Kosmogonie eine Rolle als Weltenerschaffer spielte. Diese zoomorphen Darstellungen belegen eine tiefe Naturverbundenheit und ein animistisches Weltbild, das auch nach der offiziellen Christianisierung in der Volkskunst und im Schmuckwesen fortbestand.

Technologische Meisterschaft: Filigrane Granulationen

Ein wesentlicher Aspekt slawischer Schmiedekunst ist die technische Komplexität, insbesondere die Anwendung von Granulation und Filigranarbeit. Diese Techniken wurden oft durch byzantinische Vorbilder inspiriert, jedoch von slawischen Handwerkern eigenständig weiterentwickelt. Anhand von Fundstücken – etwa jenen aus den Prunkgräbern von Mikulčice oder den Handelszentren wie Krakau – lässt sich ablesen, dass die Goldschmiede jener Zeit ein tiefes Verständnis für metallurgische Prozesse besaßen. Das Anbringen winziger Metallkügelchen oder das Verlegen feinster Drähte erforderte eine Präzision, die den sozialen Status der tragenden Person unterstrich.

Neben diesen Edelmetallarbeiten war der Bronzeguss im Wachsausschmelzverfahren weit verbreitet. Dies erlaubte die Herstellung von Massenware für die ländliche Bevölkerung, die dennoch ästhetisch anspruchsvoll war. Wenn wir diese slawischen Anhänger als detailgetreue Nachbildungen fertigen, streben wir danach, dieses Erscheinungsbild in Bronze und Silber zu bewahren. Wir achten darauf, dass die Oberflächenstruktur und die Haptik der Originalfunde erhalten bleiben. Diese Schmuckstücke sind aber nicht nur für ein Reenactment von Bedeutung, sondern können im Alltag als Halsschmuck getragen auch als symbolische Fenster zur Vergangenheit dienen.

Geschichte zum Tragen: Ein Fenster zur Vergangenheit

Die Erforschung slawischer Schmuckrepliken ist immer auch eine Auseinandersetzung mit der Geschichte des globalen Austauschs im Mittelalter. Die Präsenz orientalischer Dirhams, die von Wikingern und Slawen oft gelocht und als Anhänger getragen wurden, sowie nordischer Knotenmuster in slawischen Fundzusammenhängen zeigt, dass die mittelalterliche Welt keineswegs statisch war. Die Slawen fungierten als entscheidendes Bindeglied zwischen den skandinavischen Märkten und den opulenten Kulturen des Südens und Ostens. 

Wir betrachten unsere Arbeit als Beitrag zur Bewahrung dieses kulturellen Erbes. Eine authentische Replik ist für uns der Schlüssel, um die materielle Kultur jener Zeit zu verstehen. Es geht uns nicht nur um die Reproduktion einer Form, sondern um das Verständnis der dahinterstehenden Handwerkskunst und Gedankenwelt. Indem wir diese Schmuckstücke bewahren und nachbilden, leisten wir einen Beitrag dazu, das Wissen über die sozialen, religiösen und technologischen Zusammenhänge der slawischen Frühgeschichte für die Gegenwart zugänglich zu machen. 


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Slawische Anhänger und Amulette der Wikingerzeit

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