Mittelalterliche Gürtelbeschläge aus Bronze
Mittelalterliche Beschläge bei Pera Peris - Haus der Historie

In dieser Kategorie könnt ihr authentische Repliken
mittelalterlicher Gürtelbeschläge kaufen, die detailgetreu nach dem Vorbild von Beschläge aus dem hohen und späten Mittelalter gearbeitet wurden.
Unsere Ziernieten und Riemenbeschläge werden durchgehend aus einer hochwertigen
Bronzelegierung gefertigt, die den mittelalterlichen Beschlägen eine besonders schöne goldene Tönung verleiht.
Auch in
echt versilbert könnt ihr unsere Repliken historischer Gürtelbeschläge kaufen, wobei wir unseren Bronzeguss mit einer extra starken Silber-Schicht von bis zu 10 Mg versehen.
Auch detailgetreue Repliken von
Gürtelbeschlägen der Wikingerzeit sowie Nachbildungen
frühmittelalterlicher Bronzebeschläge könnt ihr in unserem
Mittelalterversand kaufen.
Befestigung mittelalterlicher Gürtelbeschläge

Auf der Rückseite unserer Gürtelbeschläge befinden sich üblicherweise
drei bis vier kleine Stifte. Zur Befestigung auf dem Gürtelriemen sollte man mit einer Lochzange möglichst kleine Löcher ins Leder stanzen, durch welche man die Befestigungsstifte dann führen kann.
Mit einer Zange, am besten eine
Spitzzange, biegt man nun die Spitze jedes Befestigungsstifts ein wenig um, so dass alle Spitzen nach innen weisen. Dann klopft man mit einem
Hammer die Stifte vorsichtig um, wobei sich die Spitzen leicht im Leder versenken lassen.
Mit ein paar abschließenden leichten Schlägen auf die Lederrückseite wird der Gürtelbeschlag stabil und plan auf dem Gürtel befestigt.
Bronzebeschläge im hohen und späten Mittelalter

Im hohen und späten
Mittelalter war es in Adelskreisen gleichfalls üblich, als Zeichen von Rang und Stand einen Gürtel mit breiten Ziernieten zu versehen, die entweder nur das überstehenden Riemenende verzierten oder auch rundherum über den ganzen Gürtel verteilt waren.
Der Gürtel der
Frau war im hohen Mittelalter dabei häufig um die 2 bis 3 cm breit,
Männer hingegen trugen zumeist einen breitere Gürtel mit 3 bis 5 cm Breite.
In der
Manessischen Handschrift wird der größte Teil reich beschlagener Gürtel von adeligen Männern getragen. Diese Gürtel waren zuweilen so lang, dass man das Ende nicht lang herabhängend tragen konnten, sondern der Riemen um den Körper geschlungen und das Ende hinter den Gürtel eingesteckt werden musste.
Mittelalterliche Gürtelbeschläge waren in der Regel aus Buntmetall wie Bronze, Messing und ähnlichen Kupferlegierungen gefertigt, doch auch Edelmetall wie Silber oder Vergoldung und Zinn kamen für mittelalterliche Zierbeschläge zur Anwendung.
Zur Versteifung der oft dünnen Gürtel wurden besonders im hohen Mittelalter manchmal über die ganze Riemenbreite verteilte Gürtelbeschläge als
Riemenversteifer aufgebracht, um ein Einrollen des Gürtels zu vermeiden.
Auch kleine
Beschlagösen mit einem Loch für den Schnalldorn waren recht verbreitet. Im Spätmittelalter verwendete man dann auch ösenartige Spenglin, um das Trägermaterial an den Dornlöchern zu schonen.
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Wir würden uns freuen, wenn euch dieser kleine Exkurs gefallen hat und euch bei der Wahl des richtigen mittelalterlichen Gürtelbeschlags für eine authentische Ausstattung helfen konnte.
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