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Historische Armreifen nach Vorbildern der Kelten, Germanen und Wikinger

Armreifen
Hier können Sie Repliken wikingerzeitlicher und mittelalterlicher Armringe kaufen. Im Mittelaltershop von Pera Peris - Haus der Historie bieten wir ihnen eine schöne Auswahl an historischen Armreifen, die nach historischen Vorbildern aus der Zeit der Kelten, Germanen und Wikinger gefertigt wurden....
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Hier können Sie Repliken wikingerzeitlicher und mittelalterlicher Armringe kaufen. Im Mittelaltershop von Pera Peris - Haus der Historie bieten wir ihnen eine schöne Auswahl an historischen Armreifen, die nach historischen Vorbildern aus der Zeit der Kelten, Germanen und Wikinger gefertigt wurden. Diese schönen Nachbildungen von Armringen werden aus hochwertigem Bronze-Guss gefertigt und sind auch in versilberter Ausführung erhältlich. Armreifen waren in Antike und Altertum ein ebenso unentbehrlicher Bestandteil der historischen Gewandung wie in Wikingerzeit und Mittelalter So sind diese schönen Repliken historischer Armringe auch heute noch ein passendes Accessoire für die authentische Ausstattung im Wikinger- und Mittelalter-Reenactment. Wiederverkäufer für Larp, Mittelalter, Museumsrepliken und Wikinger-Reenactment können diese historischen Armreifen und Armringe auch in unserem Mittelalter-Großhandel kaufen.
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Armreifen von Antike bis Mittelalter

Römische Armreifen Armreifen wurden von den Frauen der Römer recht häufig und meist paarweise an beiden Armen getragen. Die römische Männer trugen jedoch in der Regel keine Armringen, wobei die so genannte Armilla eine Ausnahme darstellte, die als Soldatenauszeichnung in Form eines silbernen...
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Armreifen von Antike bis Mittelalter


Römische Armreifen

Armreifen wurden von den Frauen der Römer recht häufig und meist paarweise an beiden Armen getragen.
Die römische Männer trugen jedoch in der Regel keine Armringen, wobei die so genannte Armilla eine Ausnahme darstellte, die als Soldatenauszeichnung in Form eines silbernen oder goldenen Armbands seit der republikanischer Zeit bis ins späte 2. Jh. im römischen Reich wie ein Orden an verdiente Soldaten vergeben wurde und eine der wichtigsten Auszeichnungen in der römischen Armee war. Jeder Legionär konnte theoretisch bis zum Rang des Zenturio mit einem solchen Armring belobigt werden. Die Armilla wurde jedoch nur römischen Legionären mit Bürgerrecht überreicht und nicht an Soldaten der Hilfstruppe.
Die überwiegend Zahl der Armillae war nur aus einer mit Weißmetall überzogener Kupferlegierung gefertigt, was deutlich macht, dass hier nicht der wirkliche Materialwert entscheidend war, sondern die Auszeichnung selbst.

Sehr beliebt waren bei den Römern auch Schlangenarmreifen, die eine angeblich apotropäische, also unheilabwendende Eigenschaft haben sollten und die sowohl einzeln wie paarweise getragen wurden.
Die römischen Schlangen-Armringe hatten eine oder mehrere Windungen und endeten in plastisch gestalteten Köpfen von Schlangen aus.
Der Schlangenleib war oftmals in Form von angedeuteten Schuppen dekoriert und häufig aus Goldblech und manchmal sogar aus massivem Gold hergestellt.
Einlagen aus Edelstein anstelle der Augen wurden manchmal ebenfalls in den römischen Schlangenarmreifen verwendet. Den Römern galt die Schlange als Gleichnis für Heilung, da bereits in der griechischen Antike die Schlange gedanklich mit der Heilkunst verbunden waren. Auch noch heute steht das Symbol des Schlangenumwundenen Äskulap-Stabes für die Medizin. Auf Grund ihrer Nähe zum Boden wurde die Schlange gemeinhin auch mit Fruchtbarkeit in Verbindung gebracht.

Um die Zeit von Christi Geburt wurde von den Römern auch Goldblech für die Herstellung von einfachen, hohlen Armreifen verwendet sowie für ein- und doppelreihige Armbänder aus halbkugelförmig geformten Gliedern verwendet.
Die Umfänge dieser Kugelarmbänder waren deutlich größer als anderer römischer Armbänder, weshalb man sie entweder sehr locker trug oder es sich nicht um Armbänder sondern um Fußketten handelte.
Der römische Geschichtsschreiber Plinius berichtete nämlich bereits von solchen Fußbändern und es sind auch einige wenige bildliche Darstellungen solcher Fußbänder bekannt.
Mit einfachem Golddraht schufen die römischen Goldschmiede ebenfalls filigran gestaltete Armreifen von schlichter Schönheit indem sie mehrerer Bronze- oder Silberdrähte tordierten.
 
Im Vergleich dazu wirkten die römischen Armreifen in der Technik des „opus interrasile“ geradezu protzig. Diese zeichneten sich durch kunstvolle Bohrungen aus, die filigran durchbrochene Gittermustern, Arabesken und Edelsteineinlagen imitieren sollten und sich bei den Römern des 3. Jh. n. Chr. großer Beliebtheit erfreuten.


Germanische Armreifen

Auch bei den Germanen waren Schlangenarmreifen in Mode, die wohl auf Vorbilder römischer Schmuckstücke zurück gingen, jedoch aber eine germanische Ausprägung hatten. Insbesondere aus Dänemark und Südnorwegen sind mehrere germanische Goldarmreifen bekannt, die in das 2. Bis 3. Jh. n. Chr. datieren.

In der Germania des römischen Gelehrten Tacitus gibt es übrigens eine Textstelle, mit folgendem Inhalt: „Die Tapfersten tragen überdies einen eisernen Armring - dies ist in den Augen dieses Volkes ein Schimpf - gleichsam als Fessel, bis sie sich durch die Erlegung eines Feindes losmachen. Sehr vielen Chatten gefällt diese Aufmachung: sie ergrauen sogar in diesem Schmuck, ein Gegenstand der Aufmerksamkeit für die Feinde zugleich wie die Ihrigen.“
In der Tat sind germanische Kolbenarmringe aus Eisen im Fundmaterial nachgewiesen und keine poetische Übertreibung.

Der eisenzeitliche Kolbenarmreif hat seinen Namen aufgrund der kolbenartig verdickten Enden. Bereits schon in der frühen Eisenzeit um 200 n. Chr. waren in Skandinavien auch Kolbenarmreifen aus Gold bekannt und sicher ein wichtiges Statussymbol. Doch nicht nur Germanen trugen Kolbenarmreifen als Armschmuck, sie waren zur Völkerwanderungszeit auch bei den Hunnen und den später lebenden den Awaren verbreitet.

Hinlänglich bekannt sind die germanischen Kolbenarmringe aus den Opferfunden von Illerup, Thorsberg und Öland, bei denen vermutlich römische Goldmünzen als Material zur Herstellung Verwendung gefunden hatten.
Germanische Kolbenarmreifen wurde entweder nur am linken Handgelenk oder paarweise getragen, wie Grabfunde aus dieser Epoche zeigen. Sie wiesen den Träger als Teil der sozial höheren Schicht aus. Besonders in der Spätantike und auch noch im Frühmittelalter war der Kolbenarmreif bei den Germanen ein bedeutendes Statussymbol. In der Merowingerzeit wurden diese Armreifen besonders von begüterten alemannischen und fränkischen Frauen als Armschmuck verwendet.
Wohlhabendere Männer trugen ebenso einen Kolbenarmring, wie es aus dem Fundmaterial der Alemannen, Thüringer und Franken bekannt ist.
Je nach Region konnten die germanischen Kolbenarmringe im Frühmittelalter sowohl glatt und schlicht sein als auch mit mehreren umlaufenen Querrillen oder schlichten Kreuzdekoren dekoriert sein.

Kolbenarmreifen aus Silber sind im Frühmittelalter fast ausschließlich in reich ausgestatteten Frauengräbern des späten 5. und frühen 6. Jh. zu finden, solche aus Bronze sind erheblich öfter und sogar noch bis zum 7. Jh. auch in Männergräbern zu finden. Auch geschmiedete Kolbenarmringe aus Eisen waren noch der Zeit der Merowinger in Gebrauch. Berühmtheit erlangte jener Kolbenarmring aus purem Gold aus dem im Grab des fränkischen Königs Childerich I. vom Ende des 5. Jh. der im belgischen Ort Tournai gefunden wurde.

Wikingerzeitliche Armreifen

Das Fundmaterial der Wikingerzeit kennt eine bemerkenswert große Anzahl von Armreifen aus Bronze und Silber, die Zeugnisse für einen beachtlichen Reichtum sind, der zwischen dem 8. Und 11. Jh. nach Skandinavien gelangte.
Die Armreifen der Wikinger waren oftmals aus miteinander verflochtenen Silberdrähten gearbeitet, die glatt oder tordiert sein konnten, oft aber auch massiv gegossen waren. Insbesondere Wikinger-Armreifen aus Silber wurden sekundär oft auch als Hacksilber gebraucht. Hier hackte man die für einen Kauf benötigte Silbermenge einfach vom Armring ab und wog sie auf einer kleinen Waage bis die Menge stimmte.
Es gab auch schmale, barrenförmig gestaltete Geldarmringe aus der Wikingerzeit, die nur zu eben diesem Zweck um den Arm getragen wurden, das sie hier am besten aufgehoben waren, denn kaum einer würde es wagen, einen kostbaren Armring direkt vom Handgelenk eines furchteinflößenden Wikingers zu rauben.

Doch nicht nur Wikinger-Männer trugen ihren Reichtum zur Schau, besonders auch die Frauen waren in der Wikingerzeit oftmals mit einem oder mehreren Armreifen ausgestattet.
Auch der arabische Chronist Ibn Fadlan weiß hierüber zu berichten: „Um die Hand tragen sie goldene und silberne Ketten. Wenn der Mann nämlich zehntausend Dirham (Silberstücke) besitzt, lässt er seiner Frau eine Kette machen; hat er Zwanzigtausend, bekommt sie zwei Halsketten; und so erhält seine Frau, so oft er zehntausend Dirham reicher wird, eine Kette mehr.“

Im wikingerzeitlichen Skandinavien gab es jedoch nur sehr begrenzte Vorkommen an Silber, daher verwendeten die Wikinger in erster Linie die Silbermünzen aus den Ländern ihrer südlichen Handelspartner zur Fertigung von Armreifen und anderem Schmuck aus Silber.
So ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass sowohl silberne Münzen aus dem Königreich Kabul als auch arabische Dirhams des Kalifen Harun al-Raschid ebenso wie Drachmen aus dem Persischen Sassanidenreich und sogar antike römische Denare in skandinavischen Schatzfunden nachgewiesen wurden. Ja selbst auf Island wurden Münzen römischen Ursprungs gefunden. Als jedoch aber zum Ende der Wikingerzeit die arabischen Silbermienen zunehmend zum Erliegen kamen, da begann allmählich auch der Silberstrom nach Skandinavien zu versiegen.

Die Armreifen der Wikingerzeit waren oft mit einfachen, dreieckige Punzierungen in gezahnten Schmucklinien versehen, doch auch massiv gegossene Armreifen mit tiefliegenden Rippendekoren waren verbreitet, die meisten Wikingerarmreifen waren jedoch in der Regel aus einem oder mehreren Silberdrähten in runder oder eckiger Form geflochten, deren Enden man dünn ausgeschmiedet und verknotet hatte oder die als Haken und Öse gestaltet waren. Alternativ dazu gab es zur Wikingerzeit filigrane Armbänder aus feinem Silberdraht, die zu dünnen Fuchsschwanzketten geknüpft wurden und in Abschlüssen in Tierkopfform enden konnten.
Bei den Balten waren auch flach gewölbte Armreifen mit stilisiert ausgeformten Enden in Form von Tierköpfen beliebt.

Auf unserer Pinterest-Seite über Armreifen erhalten Sie einen umfangreichen Überblick über die Armreifen und Armringe von der Antike bis zur Wikingerzeit.

Wir hoffen, Ihnen hat dieser kleine Exkurs über die Armreifen des Altertums gefallen und SIe finden in unserem Onlineshop vielleicht einen passenden Armring für Ihre historischen Ausstattung oder einen anderen Armschmuck, den Sie sich gerne kaufen möchten.

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