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Mittelalterliche Gürteltaschen für LARP, Wikinger- und Mittelalter-Reenactment.

Gürteltaschen
In unserem Shop können Sie Taschen für das Mittelalter- und Wikinger-Reenactment kaufen. Im Mittelaltershop von Pera Peris - Haus der Historie finden Sie hochwertig verarbeitete Gürteltaschen aus solidem Rindsleder, die sich an historischen Vorbildern aus dem Frühmittelalter, der...
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In unserem Shop können Sie Taschen für das Mittelalter- und Wikinger-Reenactment kaufen. Im Mittelaltershop von Pera Peris - Haus der Historie finden Sie hochwertig verarbeitete Gürteltaschen aus solidem Rindsleder, die sich an historischen Vorbildern aus dem Frühmittelalter, der Wikingerzeit, dem Hochmittelalter und dem Spätmittelalter orientieren, ausgestattet mit detailgetreuen Repliken mittelalterlicher Schnallen und Beschläge. Sicher finden auch Sie bei uns eine passende Mittelaltertasche oder Wikingertasche für Ihre historische Gewandung. Wiederverkäufer für LARP, Mittelalter- und Wikinger-Reenactment können diese historischen Gürteltaschen auch in unserem Mittelalter-Großhandel kaufen.
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Mittelalter-Shop und Großhandel
Als Wiederverkäufer für LARP, Museumsbedarf, Mittelalter- und Wikinger-Reenactment sind Sie gerne eingeladen, sich im Pera Peris Mittelaltershop für den Großhandel als Reseller zu registrieren.

Bei Pera Peris finden Sie sicher die passende Tasche.

Ob Sie nun als interessierter Mittelalter-Enthusiast einen Mittelaltermarkt besuchen, ein begeisterter Wikinger-Reenactor sind oder Liverollenspiel betreiben, in unserem Onlineshop können Sie die für Sie passende, mittelalterliche Tasche oder wikingerzeitliche Tasche kaufen. Für den Besuche...
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Bei Pera Peris finden Sie sicher die passende Tasche.

Ob Sie nun als interessierter Mittelalter-Enthusiast einen Mittelaltermarkt besuchen, ein begeisterter Wikinger-Reenactor sind oder Liverollenspiel betreiben, in unserem Onlineshop können Sie die für Sie passende, mittelalterliche Tasche oder wikingerzeitliche Tasche kaufen.

Für den Besuche eines Mittelaltermarktes braucht man natürlich eine passende Gürteltasche oder Umhängetasche für den nötigen Kleinkram, im Wikinger-Reenactment benötigt man hingegen eher eine stilechte Wikingertasche, wohingegen der Reenactor im Spätmittelalter eine typische Nierentasche kaufen würde, möglichst detailgetreu und authentisch gefertigt.

In unserem Mittelaltershop können Sie in den Kategorien "Mittelaltertaschen" und "Beuteltaschen" die für Sie passenden Taschen kaufen. Aber was muss man sich denn nun eigentlich unter einer mittelalterliche Tasche vorstellen? Lesen Sie dazu einfach den nachfolgenden Auszug über die Taschen im Mittelalter.

Wissenswertes über mittelalterliche Taschen


Für ein paar Habseligkeiten und Münzen leistete im Mittelalter und der Wikingerzeit besonders ein Lederbeutel gute Dienste. Diesen befestigte man einach mit einem Lederband am Gürtel. Auch flache Börsen waren in der Wikingerzeit bereits bekannt, welche einfach unter das Gewand geschoben wurden.

Da man im Frühmittelalter noch nicht sehr viel persönlichen Besitz bei sich haben musste, erklärt das möglicherweise, warum Gürteltaschen bis zum Spätmittelalter nur sehr selten im mittelalterlichen Fundgut anzutreffen sind, obwohl es zweifelsohne solche gegeben hat, wie archäologische Funde beweisen.

Die frühmittelalterliche Tasche


Die Germanen geben vor Beginn der Völkerwanderung kaum Anhaltspunkte auf Gürteltaschen. Im Grab des sogenannten Fürsten von Gommern hat sich jedoch ein Schnallenset aus dem 3. Jh. erhalten, das möglicherweise einen Hinweis eine germanische Gürteltasche gibt.

Auch im Museum von Krefeld-Gellep wird  ein Fund einer alemannische Tasche aus dem Frühmittelalter des 7. Jh. gezeigt. Zudem gibt es eine frühmittelalterliche Gürteltasche aus dem alemannischen Grab von Dortmund-Asseln, die wohl einst an einem Gürtelgehänge befestigt wurde und die mit einem U-förmig gestalteten Bronzebeschlag am Taschenrand versehen war.

Im frühen Mittelalter waren im alemannischen und fränkischen Raum pferdekopfartige Beschlägen verbreitet, die als Verzierung für Gürteltaschen dienten und häufig mit roten Almandinen versehen waren. Diese merowingerzeitlichen Taschenbeschläge waren vermutlich mehr ein Ausdruck von Rang und Stand als übliches Allgemeingut. Es kamen jedoch auch Taschenbügel aus Eisen vor.

Von den Franken der Merowingerzeit sind ebenfalls Gürteltaschen mit Randbeschlägen aus Bronze bekannt, die mit einer kleinen Schnalle verschlossen wurden. Eine von der Form her ganz ähnliche Gürteltasche befand sich im angelsächsischen Bootsgrab von Sutton Hoo in England.

Die wikingerzeitliche Tasche


Auch aus der Wikingerzeit gibt es nur einige wenige Relikte von Gürteltaschen. Mehrere Beutel wurden gefunden, wie die Grabungen im Hafen von Haithabu oder Nowgorod beweisen und auch in der Wurtelsiedlung von Elisenhof wurde eine flache Börse aus Leder gefunden, die wohl einfach hinter die Gewandung gesteckt wurde. Daneben gibt es mehrere Funde von Taschenbügeln aus Geweih und Holz, an denen ein Sack aus Stoff oder Leder befestigt war.

Auch richtige Gürteltaschen, in der Regel mit zahlreichen Beschlägen verziert, sind für die Wikingerzeit aus Ostschweden und der Ukraine belegt. Diese Form der Wikingertasche war jedoch genau genommen magyarischen Ursprungs und gehörten zur typischen Gewandung der ungarischen Reiter. Diese sog. Wikingertaschen kamen wohl im Gepäck von Händlern aus dem Osten über die russischen Flüsse nach Skandinavien.

Die hochmittelalterliche Tasche


Noch zu Beginn des hohen Mittelalters waren Gürteltaschen zumindest nach der Fundlage noch nicht allzu verbreitet, obgleich es einige Nachweise von Taschen aus dem Hochmittelalter gibt. Im Alltag haben sich die kleinen Leute im Mittelalter wohl anfangs hauptsächlich mit Beuteln und Säcken aus Leder und Stoff zufrieden gegeben bis am Ende des Hochmittelalters sich schließlich vermehrt Gürteltaschen durchsetzten.

Diese Gürteltaschen waren oft aus Leder, konnten aber auch aus Stoff gefertigt sein, oder aus einer Kombination von beidem. Zu Beginn waren die Taschen eher halbrund oder D-förmig, später wurden dann auch trapezoide Formen beliebt.
In Konstanz wurde eine D-förmige Gürteltasche aus der Zeit von 1320 bis 1340 gefunden, die mit Riemen und Schnalle verschlossen wurde und der heutigen Vorstellung einer mittelalterlichen Gürteltasche sehr nahe kommt. Eine ganz ähnliche geformte Tasche ist aus Bayreuth bekannt, die auf Ende des 14. Jh. datiert wird.

In der Maciejowski-Bibel, der sog. Kreuzfahrerbibel kann man gut die trapezoide Form der mittelalterlichen Tasche im 13. Jahrhundert erkennen. Diese Taschen werden auch Pilgertasche genannt, da sie auf mittelalterlichen Bilddarstellungen oftmals in diesem Zusammenhang zu sehen sind. 

Die trapezfoide Tasche breitete sich ab Mitte des 14. Jahrhunderts von England über Frankreich bis nach Deutschland und in ganz Europa aus und blieb bis zum 15. Jh. in Verwendung, bis sie bis Anfang des 16. Jahrhunderts von der Nierentasche verdrängt wurde.

Im ausgehenden 13. und frühen 14.Jahrhundert gibt es auch vollständig halbrunde Taschen. Sowohl von einer Abbildung in der manessischen Liederhandschrift wie auch von einem Fund auf der Runneburg in Thüringen ist diese Taschenform gut belegt.

Ab dem 14. Jahrhundert kann man auf Bilddarstellungen auch zwei weitere Taschenarten erkennen - die klassische Gürteltasche, die man mit zwei Schlaufen auf den Gürtel aufsteckte und wohl hauptsächlich von Männern getragen wurde, und eine Tasche, die an einem Riemchen oder einem Bügel aus Metall angebracht war und sowohl von Mann wie Frau des Bürgertums und höheren Standes getragen wurde: Der sogenannte Almosenbeutel.
Mit dieser speziellen Form von Tasche konnte ein guter Christ im Vorbeigehen Almosen an die Bedürftigen verteilen. So finden sich Taschenbügel für Almosenbeutel sehr häufig im Fundmaterial des Mittelalters bis in die Renaissance.

Die spätmittelalterliche Tasche


Eine völlig anders geartete Gürteltasche war im Spätmittelalter eine Art länglicher Lederbeutel, welcher sich an einer Schlaufe am Gürtel befand und gleichfalls an einem Taschenbügel angebracht sein konnte. Diese Tasche wurde verschlossen, indem einfach ein Knopf durch einen Schlitz im Deckel gesteckt wurde.

Die  wohl bekannteste Form der Tasche im Spätmittelalter ist wohl die Nierentasche, die sowohl archäologisch gut belegt ist als auch im Bildmaterial sehr oft gezeigt wird. Carackteristisch für die mittelalterliche Nierentasche ist die Form der Taschenklappe, die für den Namen Pate stand.
Häufig waren die mittelalterlichen Nierentaschen auch mit Beschlägen aus Zinn oder Messing beschlagen, da die Gürteltasche im späten Mittelalter zu einem Teil  der Gewandung geworden war und damit auch Ausdruck von Wohlstand und Würde war.

Auch bereits die Falknertasche ist aus dem Spätmittelalter belegt. In ihr verbanden sich Elemente des Almosenbeutels mit der Nierentasche. Oft hatte die Falknertasche auch mehrere Bänder und Schlaufen, an denen das erlegte Wildbret angebracht wurde.
Ab der Renaissance kann man dann auf Holzschnitten oft auch sehr detailreiche Darstellungen von Taschen in D-Form finden, die große Ähnlichkeit mit den typischen Hirtentaschen besitzen, wie sie noch heute Verwendet werden.

Hat Ihnen dieser kleine Überblick geholfen, sich ein wenig in der Thematik "Taschen im Mittelalter" zurecht zu finden? Dann wird es Ihnen bestimmt gelingen, die für Ihr Mittelalter-Reenactment passende Gürteltasche zu kaufen - wir würden uns darüber freuen.
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