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Glasflaschen, Phiolen und Trinkschläuche für LARP und Mittelalter-Reenactment

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Hier können Sie Glasflaschen und Feldflaschen im Stil des Mittelalters kaufen. Im Mittelaltershop von Pera Peris finden Sie praktische Trankflaschen und formschöne Phiolen sowie elegante Glasflaschen mit hochwertigen Lederhaltern, die Sie gut als Feldflaschen im LARP verwenden können. Auch...
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Hier können Sie Glasflaschen und Feldflaschen im Stil des Mittelalters kaufen. Im Mittelaltershop von Pera Peris finden Sie praktische Trankflaschen und formschöne Phiolen sowie elegante Glasflaschen mit hochwertigen Lederhaltern, die Sie gut als Feldflaschen im LARP verwenden können. Auch einen klassischen Trinkschlauch aus Leder, die sogenannte Bota, können Sie bei uns kaufen, sowie Trinkflaschen mit Lederhülle und Schulterriemen, die einfach ideal sind für einen schnellen Schluck im LARP oder beim Besuch eines Mittelaltermarktes. Einzelhändler für Mittelalter-Reenactment finden diese Artikel auch in unserem Mittelalter-Großhandel.
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Glasherstellung im Mittelalter

Es ist nicht genau bekannt, wann die ersten Flaschen aus Hohlglas entstanden sind, doch bereits um 1450 v. Chr. war die Glaserzeugung in Ägypten so weit fortgeschritten, dass kleine Glasgefäße gefertigt wurden wobei eine Form aus Sand in geschmolzene Glasmasse getaucht und der Sandkern nach dem...
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Glasherstellung im Mittelalter


Es ist nicht genau bekannt, wann die ersten Flaschen aus Hohlglas entstanden sind, doch bereits um 1450 v. Chr. war die Glaserzeugung in Ägypten so weit fortgeschritten, dass kleine Glasgefäße gefertigt wurden wobei eine Form aus Sand in geschmolzene Glasmasse getaucht und der Sandkern nach dem Abkühlen wieder entfernt wurde. Doch erst als kurz vor Christi Geburt die Technik des Glasblasens erfunden wurde, erfuhr die Glasherstellung einen Sprung nach vorne und trat schließlich den Siegeszug um die Welt an.

Von den Ägyptern übernahmen schließlich die Römer die Kunst der Glasfertigung und brachten es zu hoher Kunstfertigkeit die sie im Zuge der Expansion auch in die römischen Provinzen trugen. So entstanden in den linksrheinischen Gebieten die ersten Glashütten auf germanischem Gebiet. Dennoch wurde die Glasherstellung in Zentraleuropa noch bis weit in das 5. Jahrhundert hinein vom römischen Einfluss dominiert.

Erst als der merowingerzeitliche König Chlodwig 486 n. Chr. auf dem Gebiet der ehemals römischen Provinzen in der Spätantike das Reich der Franken gründete, wurden von den Germanen auch die römischen Kulturgüter und somit die Kunst der Glasherstellung übernommen.

Das fränkische Glas konnte es allerdings nicht mit der Qualität des römischen aufnehmen, denn Soda, das ein unabdingbarer Bestandteils der Glasfertigung war und aus dem Mittelmeerraum bezogen wurde, war durch das Chaos der Völkerwanderungszeit nicht mehr verfügbar und die fränkischen Glasmacher mussten sich mit der einheimischen Pottasche zufrieden geben. Aufgrund dessen war das frühmittelalterliche Glas nicht durchsichtig und klar wie es in römischer Zeit gewesen war, sondern grünlich oder bräunlich, in späterer Zeit auch gelb oder blau und hatte oft auch Einschlüsse kleiner Luftblasen.

Die fränkischen Glasbläser waren jedoch sehr gestaltungsfreudig und das frühe Mittelalter kennt eine Vielzahl von Bechern in den verschiedensten Formen, wie die so genannten Sturzbecher der Merowingerzei und die aufwändig gearbeitete Rüsselbecher, daneben filigrane Trinkhörner aus dünnem Glas, Trichterbecher, Spitzenbecher, Glockenbecher, Trinkschalen und nicht zuletzt gab es auch schon im Mittelalter Flaschen aus Glas.

Bei Gläsern und Flaschen im frühen Mittelalter dominierten schlichte Dekore aus Tropfen und Fäden oder Riefen die Gestaltung des Glases, doch im Großen und Ganzen behielt man im Mittelalter solche Glasformen bei, die auch schon bei den Römern bekannt gewesen waren und die sich über die europäischen Handelsrouten bis nach England, Skandinavien, Polen und Böhmen verbreiteten.

Im 9. Jahrhundert kam es jedoch zu einer Periode des Niedergangs in der mittelalterlichen Glaskunst, da die Nachfrage nach Hohlglas immer mehr nachließ, wobei allerdings durch die zunehmende Christianisierung im hohen Mittelalter auch die gläsernen Grabbeigaben aus dem archäologischen Fundbild verschwanden. So sind aus dieser Periode kaum Gläser oder mittelalterliche Flaschen bekannt.

Das Wissen der Glasherstellung überdauerte dennoch in der handwerklichen Tradition mittelalterlicher Klöster, bis das wohlhabende Bürgertum im Verlauf des 13. Jh. den Gebrauch von Gläsern und Glasflaschen erneut zu schätzen wusste und die Verwendung von Glas wieder Einzug in mittelalterliche Haushalte hielt.

Im 14. und 15. Jh. wurden in den böhmischen Wäldern mehrere Glashütten gegründet, da hier Brennmaterial noch reichlich zu Verfügung stand. Zudem gab es ausreichend Wasser, Sand und Ton. Im Sommer wurde Glas gefertigt und im Winter das nötige Holz für die Pottasche und die Glasschmelze geschlagen.

Die böhmischen „Waldglashütten“ fertigten jedoch nicht nur Hohlgläser in Form von Gläsern und Glasflaschen, sondern stellten auch Fensterglas her, die mittelalterlichen „Butzenscheiben“. Typisch für das böhmische Glas im Mittelalter war seine grünliche Farbgebung welche durch speziell durch die Zugabe von Eisenoxyd erzielt wurde.

Während aus dem 14. Jh. nur sehr wenige mittelalterliche Gläser und Glasflaschen erhalten geblieben sind, gibt es aus dem 15. Jh. eine beeindruckende Anzahl, deren Formenreichtum keine Grenzen zu kennen schien. Der römisch-fränkische Stil der Spätantike und des Frühmittelalters vermischte sich mit östlichen Formen, die von Kreuzfahrern und Händlern aus Kleinasien nach Europa gebracht worden waren. Die bei den mittelalterlichen Gläsern oftmals um den Hohlkörper gewickelt Glastropfen und Glasfäden sollten das Glas verdickenden und damit widerstandsfähiger und stabiler machen.

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